宇多田ヒカル「忘却 featuring KOHH」
2017年1月20日
D.A.N. / SSWB
2017年1月20日

Three_Lights

昨年VantanAFで参加した
『三つの光』が第67回ベルリン国際映画祭フォーラム部門に正式出品、ワールドプレミアが決定しました。
主演:池田良/鈴木士/小宮一葉/真木恵未
照明はバンタンOB中西克之さん

www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/alle/Alle-Detail_35796.html

 

PRESSEMITTEILUNGEN 67. BERLINALE

Forum

18.01.2017:

FORUM 2017: LEBENSNAH UND SURREAL

Das 47. Berlinale Forum zeigt 43 Filme im Hauptprogramm, davon 29 als Welt- und zehn als internationale Premiere. Die diesjährigen Special Screenings werden in einer weiteren Pressemitteilung bekanntgegeben.

Besonderes Augenmerk legt das diesjährige Programm auf den extremen Formenreichtum des Dokumentarfilms. Dabei sind Beiträge aus Südostasien, Europa, Latein- und Nordamerika, dem Nahen Osten und Afrika. Mit Institutionenporträts, Langzeitbeobachtungen, partizipierenden, narrativen, autobiografischen, essayistischen, ethnografischen, politischen und experimentellen Arbeiten ist die Bandbreite auffallend groß. Dazu gesellen sich Hybride, die weder dem Dokumentar- noch dem Spielfilm eindeutig zuzuordnen sind. Häufig dient die Landschaft nicht als Hintergrund, sondern spielt eine Hauptrolle.

Filme aus Lateinamerika bilden einen regionalen Schwerpunkt. Mit insgesamt sechs Beiträgen aus Brasilien, Peru, Chile, Mexiko und Argentinien zeichnet sich ein weites Spektrum filmischer Formen ab.

 

Davi Prettos Spielfilm Rifle begibt sich in die Weiten des brasilianischen Südens und inszeniert dort einen modernen Western: Ein junger, wortkarger Ex-Soldat soll das Anwesen eines Kleinbauern schützen. Als ein Agrarkonzern das Land aufkaufen will, greift er zu drastischen Mitteln.

Die peruanischen Brüder Alvaro und Diego Sarmiento nähern sich in beeindruckenden Bildern dem schwerfälligen Tempo des grünen Flusses: Río Verde. El tiempo de los Yakurunas (Green River. The Time of the Yakurunas) ist eine aufmerksame Beobachtung des Alltags von indigenen Bewohnern des Amazonasgebietes.

Die Chilenin Camila José Donoso porträtiert in Casa Roshell eine ungewöhnliche Einrichtung in der mexikanischen Hauptstadt: Dort lernen Männer tagsüber, wie man zur Frau wird, nachts steigt die Party. In dieser kleinen Utopie verschwimmen jegliche Grenzen: zwischen schwul, bi und hetero, männlich und weiblich, Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fiktion.

Lebensnah und surreal zugleich ist Vladimir Duráns Debütfilm Adiós entusiasmo (So Long Enthusiasm), einer von gleich drei argentinischen Filmen im Hauptprogramm. Der zehnjährige Axel wohnt mit seiner Mutter und seinen drei Schwestern zusammen in einer Wohnung in Buenos Aires. Eine ganz normale Familie – wäre die Mutter nicht eingesperrt.

Der Bildhauer und Installationskünstler Adrián Villar Rojas zeigt mit El teatro de la desaparición (The Theatre of Disappearance) ein hypnotisierendes Triptychon, das einen latenten Kriegszustand in mal sinnlich, mal scheinbar zufällig verknüpften Bildern von verschiedenen Kontinenten und in disparaten Stilen darstellt.

Der komplexen jüngeren Geschichte Argentiniens nähert sich Albertina Carris Cuatreros (Rustlers): Isidro Velázquez war ein Räuber und Dissident der 60er Jahre, sein Leben gab die Vorlage für ein soziologisches Buch ihres Vaters Roberto Carri und einen inzwischen verschollenen Spielfilm ab. Anhand von Archivbildern versucht die Regisseurin, ihre Biografie mit den historischen Umständen in Einklang zu bringen.

Nachdem das Sensory Ethnographic Lab bereits mit Filmen wie Sweetgrass, Leviathan und Yumen in Forum und Forum Expanded vertreten war, kehren mehrere seiner Schlüsselfiguren zurück. Verena Paravel und Lucien Castaing-Taylor verarbeiten mit somniloquies Tonaufnahmen des berühmten Schlafredners Dion McGregor. J.P. Sniadecki und Joshua Bonnetta sezieren in El mar la mar die Sonora-Wüste – eine Landschaft, die von der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze gezeichnet ist.

Das nordamerikanische Kino ist im diesjährigen Forum wieder stark vertreten. In Golden Exits erzählt Alex Ross Perry von einer jungen Australierin, die für einige Monate nach New York kommt und unversehens das Leben von zwei Paaren durcheinander bringt.

In Borough Park, Brooklyn, spielt Menashe, das weitgehend in jiddischer Sprache gehaltene Spielfilmdebüt von Joshua Z Weinstein. Nach dem Tod seiner Frau kämpft Menashe um das Sorgerecht für seinen Sohn. Doch die chassidische Gemeinde verlangt ein geordneteres Leben und eine neue Ehefrau. Mit beidem tut sich der ungelenke Einzelgänger schwer.

Auch Amman Abbasi zeigt im Forum sein Spielfilmdebüt. Es erzählt von einem 13-jährigen, dem nach dem Tod seines Bruders die Orientierung fehlt. Die Initiation in eine lokale Gang erscheint als notwendiger Schritt in das Erwachsenenleben. Dayveon beschreibt die Suche nach Brüderschaft in einer schwarzen Community im ländlichen Süden der USA.

In Missouri entstand die sensible Langzeitbeobachtung For Ahkeem von Jeremy Levine und Landon Van Soest. Im Mittelpunkt steht Daje, die mit ihrer Mutter in St. Louis lebt. Wie viele schwarze Jugendliche aus ihrer Nachbarschaft hat sie Probleme in der Schule und immer wieder erschüttert der gewaltsame Tod von Freunden ihren Alltag.

Unter den zahlreichen starken dokumentarischen Arbeiten im Programm sind auch deutsche. Ann Carolin Renninger und René Frölke begleiten in Aus einem Jahr der Nichtereignisse (From a Year of Non-Events) ein Jahr im Leben eines norddeutschen Bauern, der fast 90-jährig alleine auf seinem Hof lebt.

Heinz Emigholz, seit vielen Jahren eine bekannte Größe im Forum, kehrt mit der Serie „Streetscapes“ zurück, die vier eigenständige Filme lose miteinander verknüpft. 2+2=22 [The Alphabet] dokumentiert die Aufnahmen für das Album „ABC“ der Elektronikband Kreidler in Tiflis, Georgien. Bickels [Socialism] beschäftigt sich mit der Architektur Samuel Bickels‘, der zahlreiche Kibbuzbauten und Museen in Israel realisierte. Einen fiktionalisierten Dialog über das Filmemachen, der auf dem Protokoll einer psychoanalytischen Mammutsitzung basiert, zeigt Streetscapes [Dialogue], gedreht in Gebäuden von Julio Vilamajó, Eladio Dieste und Arno Brandlhuber in Uruguay und Berlin, die zum Teil auch im Schlusskapitel Dieste [Uruguay] wieder auftauchen.

Auch Nicolas Wackerbarths Spielfilm Casting widmet sich dem Filmemachen selbst. Bei der Besetzung der Hauptrolle eines Fassbinder-Remakes fürs Fernsehen will Regisseurin Vera keine Kompromisse eingehen. Anspielpartner Gerwin trifft auf eine Riege prominenter Schauspielerinnen und wittert eine Chance, sich zu profilieren. Prominent besetzt ist der Film mit Ursina Lardi, Andrea Sawatzki, Corinna Kirchhoff, Judith Engel, Marie-Lou Sellem und vielen anderen.

 

Participated in Vantan AF last year. “Three lights” officially listed at the 67th Berlin International Film Festival Forum section on World Premier.

Starring: Ryo Ikeda / Mr. Suzuki / Kazuyuki Komiya / Ei Maki

Lighting is Vantan OB Nakanishi Katsuyuki

www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/alle/Alle-Detail_35796.html

 

PRESS RELEASES 67TH BERLINALE

forum

01.18.2017:

FORUM 2017: LIFELIKE AND SURREAL

The 47th Berlinale Forum presents 43 films in the main program, including 29 as World and ten international premiere. This year’s special screenings will be announced in another press release.

This year’s program focuses on the extreme richness of the documentary film. Contributions from Southeast Asia, Europe, Latin and North America, the Middle East and Africa. With institutional portraits, long-term observations, participatory, narrative, autobiographical, essayist, ethnographical, political and experimental work, the bandwidth is strikingly large. This is followed by hybrids, which can not be clearly attributed to the documentary or the feature film. The scenery is often not a background, but plays a major role.

Films from Latin America are a regional focus. With a total of six contributions from Brazil, Peru, Chile, Mexico and Argentina, a broad spectrum of cinematographic forms is emerging.

Davi Pretto movie Rifle is going into the vastness of the Brazilian South and staged there a modern Western: A young, taciturn ex-soldier to protect the property of a small farmer. When an agrarian citizen wants to buy the land, he is resorting to drastic means.

The Peruvian brothers Alvaro and Diego Sarmiento approach in impressive pictures the lumbering pace of green river: Río Verde. El tiempo de los Yakurunas ( Green River. The Time of the Yakurunas ) is a careful observation of everyday life of the indigenous inhabitants of the Amazon region.

The Chilean Camila José Donoso portrayed in Casa Roshell an unusual device in the Mexican capital: This teaches men daytime, how is the woman at night increases the party. In this little utopia, all boundaries are blurred: between gay, bi and hetero, male and female, past and present, reality and fiction.

Lifelike and surreal at the same time Vladimir Duran’s debut film Adiós entusiasmo ( So Long Enthusiasm ), one of three Argentine films in the main program. Ten-year-old Axel lives with his mother and his three sisters together in an apartment in Buenos Aires. A normal family – the mother would not be imprisoned.

The sculptor and installation artist Adrián Villar Rojas shows with El teatro de la desaparición ( The Theatre of Disappearance ) a mesmerizing triptych illustrating a latent state of war in times sensual, sometimes seemingly randomly linked images from different continents and in disparate styles.

The complex recent history of Argentina approaches Albertina Carris Cuatreros ( rustlers ): Isidro Velázquez was a robber and dissident of the 60s, his life was from the template for a sociological book her father Roberto Carri and a now-lost feature film. The director tries to reconcile her biography with the historical circumstances by means of archive images.

After the Sensory Ethnographic Lab already with films such as Sweet Grass, Leviathan and Yumen in Forum and Forum Expanded was represented, return more of its key figures. Verena Paravel and Lucien Castaing-Taylor process with somniloquies sound recordings of the famous sleep-speaker Dion McGregor. JP Sniadecki and Joshua Bonnetta dissect in El mar la mar the Sonoran Desert – a landscape that is drawn by the Mexican-US border.

The North American cinema is in this year’s Forum again strongly represented. In Golden Exits tells Alex Ross Perry of a young Australian who comes for a few months after New York and suddenly the lives of two couples upsets.

In Borough Park, Brooklyn, plays Menashe , which is largely held in Yiddish feature film debut of Joshua Z Weinstein. After the death of his wife, Menashe fights for the care of his son. But the Hasidic community demands a more orderly life and a new wife. Both of them are hard at work.

Amman Abbasi also shows in the Forum his feature film debut. It tells of a 13-year-old, who is missing the orientation after the death of his brother. Initiation into a local corridor appears as a necessary step in adult life. Dayveon describes the search for brotherhood in a black community in rural southern United States.

In Missouri the sensitive long-term observation originated For Ahkeem by Jeremy Levine and Landon Van Soest. The focus is on Daje, who lives with her mother in St. Louis. Like many black teenagers from their neighborhood, she has problems at school, and the violent death of friends has repeatedly shattered her everyday life.

Among the numerous strong documentary works in the program are also German. Ann Carolin Renninger and René Frölke accompany in off a year of non-events ( From a Year of non-events ) a year in the life of a northern German farmer who lives almost 90-year alone on his farm.

Heinz Emigholz, for many years a well-known in the forum , returns with the series “streetscapes”, the four independent films loosely linked. 2 + 2 = 22 [The Alphabet] documented the recordings for the album “ABC” of the electronic band Kreidler in Tbilisi, Georgia. Bickel [Socialism] deals with the architecture Samuel Bickel ‘, who designed much Kibbuzbauten and museums in Israel. A fictionalized dialogue about filmmaking, based on the protocol of a psychoanalytic mammoth session shows streetscapes [Dialogue], shot in buildings of Julio Vilamajó, Eladio Dieste and Arno Brandlhuber in Uruguay and Berlin, some even in the final chapter Dieste [Uruguay] again turn up.

Nicolas also Wackerbarths Feature Film Casting is dedicated to the filmmaking itself. In casting the lead role of a Cooper remakes for television director Vera wants to make any compromises. Acting partner Gerwin meets a group of prominent actresses and senses a chance to make a name for himself. Prominent is the film with Ursina Lardi, Andrea Sawatzki, Corinna Kirchhoff, Judith Engel, Marie-Lou Sellem and many others.

 

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Katsuyuki Nakanishi
Born on 1984 in Nagoya City, Aichi Prefecture. Graduated in Vantan Film and Movie Institute major in film director. The fourth graduate of JSC Cinematographers assistant upbringing cramming school. While he was studying in Tokyo, he was also working with Director Shinya Tsukamoto's movie at the same time. After that, he became part of the lighting department of Toei Studios Kyoto, studied under Kiyoto Ando and Takashi Sugimoto. In these movies, he worked as an assistant lighting director with Takashi Sugimoto in "Chacha - Tengai no Onna"(2007) and Kiyoto Ando in "The Fallen Angel"(2010). He work as a freelancer since 2011 and became part of these latest movies as a lighting director of Director Yang Ik-June's ”Shibata and Nagao"(2012), Director Keisuke Yoshida’s ”Himeanile”(2016), Director Kohki Yoshida’s ”ThreeLights"(2017), Director Hiroshi Ando’s ”Moon and Thunder" (2017) and Director Shinya Tsukamoto’s ”Killing” (2018).

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